Ausschnitt - Lebendigkeit ..es ist niemals zu spät

ich vermutete dass das wasser eiskalt war, so sahen die gleißenden dunkelblauen wellen die sich bestimmt 2 meter unter mir spiegelten aus. eiskalt. gefährlich. doch regen tat sich nichts in mir.

ich wusste nicht wann ich damit angefangen hatte, es müsste schon eine zeit lang her sein. ich spürte kaum noch was. das leben war öde geworden ,der selbe normale alltag, derselbe ehemann und dasselbe trostlose spiegelbild. das leben langweilte mich ,enttäuschte mich. und ich wusste dass ich es ändern musste ,es begann mit meinem mundwerk. ich war nicht mehr still und hörte jeden tag denselben leuten gelangweilt zu. ich redete provokant und provozierend. ich liß sie in meine fallen tappen und schnappte zu. ich wollte mein leben nicht vergeuden . ich wollte wieder adrenalin verspüren ,hoffnung, schmerz ,liebe und dankbarkeit. und dch bkieb mir jedes gefühl erspart. ich lebte einfach mein langweiliges leben weiter. ignorierte weiterhin dass mein gestalt immer weiter verblasste. und dann kam der tag wo ich die schnauze voll hatte. und das führt uns zu dem anfang meiner geschichte.

 

nun stand ich dort auf der eisenbahnbrücke und blickte hinunter ins tiefe wasser. gefahr schien es zu schrien und doch lächelte ich es willkommen an. es hatte etwas unheimliches und doch etwas  poethisches hier zu stehen ,so nah an einem abgrund. ein falscher schritt und man würde fallen. in die gefahr hinein und von ihr umschlossen werden. es gefiel mir. ich fühlte. angst. adrenalin. kälte . und ja. entschlossenheit. also genoss ich meinen nächtlichen ausflug und schloss meine augen. ich spürte lediglich den harten wind der um mich peitschte. adrenalin. es schoss mir durc den ganzen körper und nur durch seine hilfe schaffte ich es die relingloszulassen und zu fallen. ich öffnete meine augen nicht oder verkrampte meine muskeln nicht. cih lud den sturz willlkommen und empfand dankbarkeit. ich flog eine ewigkeit und doch nur eine sekunde und doch war ich glücklicher denn je. dann kam der harte aufschlag und das kalte wasser umtobte meinen spärlich bekleideten körper. ich schrie. kreischte und wand mich wieder an die oberfläche. das wasser war hart gewesen und doch genoss ich nun die kälte die meine glieder taub werden ließ. zögernd riss ich meine muskeln zusammen und schwamm zum rand. als ich rauskletterte ,war ich immernoch nass und mir war eisekalt und doch hatte ich einlächeln auf meinem gesicht als ich zu meinem zuhause zuruckkehrte. zu demselben haus,  demselben ehemann und demselben job.

 

ich hatte immer nur diese kurzen momente für mich und doch lebte ich mein leben richtig. ich gab nicht auf und tat alles um weiter zu fühlen und nicht zu einem schatten zu werden. ich war lebendig. 

7.1.15 05:55

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